Emails mit Permission Marketing erfolgreicher machen

Wie mit der Marketingmethode von Seth Godin Kunden bei Ihnen Schlange stehen

Das erste Mal hörte ich von Permission Marketing als Dr. Pott mir sein Blaupause Paket per Email anbot. Das mehrere hundert Euro teure Paket kaufte ich nicht, jedoch kam von ihm ein paar Tage später eine weitere Email mit einer Kurzform des Permission Marketing für 8 EUR. Hier ging Dr. Pott auf die 6 Stufen von Seth Godin ein. Das kaufte ich dann…

Demnächst auch als Buchrezension…

Einmal Feuer gefangen, kaufte ich mir auch das Buch von Thorsten Schwarz „Leitfaden Permission Marketing“ und das englische Originalbuch von Seth Godin. Buchrezensionen gibt es in den nächsten Tagen dazu.

Heute stelle ich die sechs Marketing Ebenen nach Seth Godin vor:

1. Ebene - Unerwünschte Werbung und Spam

Unser Kunde hat kein Interesse oder Bedürfnis.
Beispiel: Telefonwerbung (Kaltanruf) und TV-Werbung. Kunden empfinden das als Spam bzw. störend. Wenn eine Fernbedienung zur Hand wird umgeschaltet. Das wird auch als Unterbrechungsmarketing (interruptives Marketing) bezeichnet. Hohe Streuverluste sind die Folge.

2. Ebene – Situationsmarketing

Der Kunde stößt durch Zufall auf das Produkt. Z.B Surfen im Internet, Spontankauf von Süßigkeiten an der Supermarktkasse

3. Ebene – Marken

Der Kunde vertraut der Marke und kauft ohne direktes Bedürfnis.

4. Ebene – Vertrauensmarketing

Der Versicherungsverkäufer empfiehlt ein Finanzdienstleistungsprodukt. Wir kaufen weil wir ihn Vertrauen und folgen seiner Empfehlung

5. Ebene – Enge Bindung

Ein Kunde will das Produkt kaufen und nimmt Unbequemlichkeiten dafür hin.

6. Ebene – Infusionäres Marketing

Die höchste Stufe von Permission Marketing. Der Kunde gestattet eine 100% Öffnung und freut sich auf die Werbung.

Was können wir nun tun, damit unsere E-Mail erfolgreicher werden?

Mit unseren Werbebotschaften sollen unseren Kunden auf die Stufe 5 oder 6 bringen.
Grundsätzlich sollten Ihre Marketingbotschaften für Ihre Kunden einen Wert darstellen. Oftmals werden reine Abverkaufsnewsletter versendet. Das kann auch funktionieren wenn es sich um Schnäpchen handelt die sonst kein anderer bekommt.

Achten Sie beim Inhalt des Newletter auf diese Punkte:

  • Zeitvorsprung
  • Wissensvorsprung
  • Exklusivität
  • Bequemlichkeit
  • Kosten sparen
  • Personalisiert
  • Gesprächsstoff
  • Tipps zur Anwendung

Der Rhetoriktrainer M. Pöhm schreibt ca. alle 4 Wochen einen Newsletter. In dieser Info geht es primär um Wissensvermittlung. Er schreibt z.B. über Schlagfertigkeit oder typische Fehler und wie man sie vermeiden kann. Oft wird das Problem kurz angerissen und auf seiner Homepage geht er dann in die Tiefe. Auch die Gestaltung ist eher schlicht gehalten. Er kommt ohne Html aus.
Auf diesen Newsletter freue ich mich immer und wird auch gleich gelesen wenn er ankommt.

Was hindert uns also daran erst einmal nützliche Informationen zu liefern und dann an den Verkauf zu denken?

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Über Carsten Appel

Carsten Appel ist Geschäftsführer der sitefuchs GmbH aus Rostock und Dozent für Online Marketing an der Uni Rostock im Bereich der Erwachsenenweiterbildung. Twitter Profil
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