Effizient Produkte und Dienstleistungen verkaufen – mit Pinterest

Das soziale Netzwerk Pinterest wird immer beliebter. Der Begriff verbindet die englischen Wörter „pin“ für anheften und „interest“ für Interesse miteinander. Ziel der Netzwerker ist das öffentliche Anheften von Interessen an ihre digitale Pinnwand. Vor allem visueller Content in Form von Tutorials, Rezepten, Infografiken und mehr zieht die User an.

Warum gerade Unternehmer Pinterest nutzen sollten

Sowohl Dienstleistungen als auch Produktinfos sind auf Pinterest schnell veröffentlicht und für die User angenehm aufbereitet. Weltweit zählt das Netzwerk rund 70 Millionen Nutzer. Noch stammen 71 Prozent davon aus den Vereinigten Staaten.
Die Inhalte sind meist nutzergeneriert. Die Fashion-Inhalte beispielsweise stammen nur zu knapp einem Fünftel von den Unternehmen selbst. Mehr als 80 Prozent der Inhalte zu Mode wird von den Usern entwickelt und verbreitet. Und zu 70 Prozent sind es auch die allgemeinen Markeninhalte, die vonseiten der User stammen. Das Engagement der Nutzer ist also erfreulich hoch. Nach Angaben der Personalisierungsplattform Rich Relevance bringt Pinterest Möbelmarken und Einrichtungsanbietern den höchsten sozialen Traffic. 60 Prozent der Shares finden in dieser Branche statt.

Pinterest-Nutzer besonders markenaffin

Pinterest Nutzer sind sehr markenbewusst. Die Konten sorgen Rich Relevance zufolge zu 25 Prozent für den jeweils verzeichneten Händler Traffic. Vor allem Frauen finden sich gerne auf Pinterest ein und suchen nach Tipps und Infos rund um ihre Lieblingsmarken.

Nach Angaben der Marke Sephora, eine der führenden Kosmetikketten in Frankreich, verbringen die Pinterest Nutzer 15 Mal mehr Zeit mit Marken als Facebook-User. Auch die Investition in Marken ist beim Pinterest Nutzerkreis deutlich höher als bei Facebook und Twitter Usern. Durchschnittlich lassen Pinterest User 140 bis 180 Dollar in Shops unterschiedlicher Branchen, während Facebook Fans und Twitter Follower rund 60 Dollar investieren.

Ein durchschnittlicher Pinterest User folgt neun Händlern und beweist hohes Vertrauen in die Infos der Anbieter. Dem  Newsportal BlogHer zufolge, vertrauen 81 Prozent der U.S. Onliner Information und Hinweisen von Pinterest. Meldungen von Top Mode-Marken werden durchschnittlich 46 Mal geteilt, so dass sich die Sichtbarkeit und die Kundenkontakte multiplizieren.

Infos bildlich darstellen: Bilder und Videos zählen

Pinterest ist ein auf Optik ausgelegtes Netzwerk. Bilder mit Texten lassen sich wunderbar einbinden, um Angebote zu promoten. Infografiken sind zudem eine gute Möglichkeit, auf Pinterest erfolgreich Informationen über das eigene Unternehmen zu streuen.

Pinterest Pins mit Preisangaben erhalten übrigens 36 Prozent mehr Likes als ohne (Shopify: eCommerce Website-Lösung für den Verkauf).

Aktiv sein und Content repinnen

Aktuelles bringt ein Unternehmen nach vorn. Je mehr eine Marke oder ein Händler zu erzählen hat, desto besser. Das Repinnen von Inhalten anderer Anbieter eignet sich hervorragend für Cross-Promotions. Für Fashion-Händler und Modemarken ist nach Aussage der Werbeagentur Digitas15 Uhr am Freitagnachmittag die beste Zeit zum Informieren.

Buttons wie „Pin it“ sollten überall auf den Webseiten der Firmen eingebunden werden. Spezielle Widgets machen es leicht, diese Pins zu installieren. Je einfacher sich Inhalte teilen lassen, desto besser für den wirtschaftlichen Erfolg.

Boards organisieren und auf Augenhöhe mit Usern sein

Ein Unternehmer sollte sich genauso verhalten wie ein User, der nach Mode, Kunst, Literatur, Sport und mehr sortiert. Die Unternehmensseite sollte sich daher ebenso darstellen, damit es nicht so wirkt, als ob nur eigene wirtschaftliche Interessen wie der Abverkauf im Vordergrund stehen.

Das Teilen von Kundenbildern und Kommentaren hat sich als vorteilhaft erwiesen. Das fördert die Zuneigung der User. Sie teilen die Inhalte dann besonders gern.

Pinterest ist noch nicht so sehr in der Unternehmerwelt angekommen wie Facebook und Twitter. Diesen Vorsprung sollte jeder Unternehmer nutzen: Bilder teilen und die eigene Marke bekannter machen – der Erfolg stellt sich mit dem steigenden Traffic bald von alleine ein.

Über den Autor: Christian Arno ist der Gründer von Lingo24, einem Übersetzungsunternehmen, das professionelle Übersetzungen anbietet. Folge Christian auf Twitter unter @l24de.

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Eine Antwort auf Effizient Produkte und Dienstleistungen verkaufen – mit Pinterest

  1. Peter sagt:

    Vielen Dank für den Artikel. Grüße Peter

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